KEPOS

Institut für Qualitätsausbildungen

 

 

Umfang der Mediationsausbildung

 Umfang der Mediationsausbildung lt. Ausbildungsverordnung:

 

1.

der theoretische Teil:

200

1.1.

Grundzüge und Entwicklung der Mediation, einschließlich deren Grundannahmen und Leitbilder

12

1.2.

Verfahrensablauf, Methoden und Phasen der Mediation unter besonderer Berücksichtigung verhandlungs- und lösungsorientierter Ansätze;

26

1.3.

Grundlagen der Kommunikation, insbesondere der Kommunikations-, Frage- und Verhandlungstechniken, der Gesprächsführung und Moderation unter besonderer Berücksichtigung von Konfliktsituationen;

32

1.4.

Konfliktanalysen;

15

1.5.

Gestaltungen und Anwendungsbereiche der Mediation, z.B. Einzel-,Co- oder Teammediation sowie Großgruppenmediation; Familien-, Wirtschafts-und interkulturelle Mediation

20

1.6.

Einführung in die Persönlichkeitstheorien, insbesondere Persönlichkeitsstrukturen, Grundlagen der Gruppenpsychologie und psychosoziale Interventionsformen sowie Genderthematiken

20

1.7.

Ethische Fragen der Mediation, insbesondere Rollenverständnis und Haltung der Mediatoren, Selbstbild und Menschenbild in der Mediation

15

1.8.

rechtliche, insbesondere zivilrechtliche, Fragen der Mediation sowie Rechtsfragen von Konflikten, die für eine Mediation besonders in Betracht kommen;

40

1.9.

Grundzüge ökonomischer Zusammenhänge

20

 

 

 

2.

der anwendungsorientierte Teil:

165

2.1.

Einzelselbsterfahrung und Gruppenselbsterfahrung

40

2.2.

Praxisseminare zur Übung in Techniken der Mediation unter Anwendung von Rollenspielen, Simulation und Reflexion

58

2.3.

Peergruppenarbeit;

24

2.4.

Fallarbeit

17

2.5.

begleitende Teilnahme an der Praxissupervision im Bereich der Mediation.

26

 

Gesamtsumme

365

 

Für eine Reihe von Berufsgruppen sind verkürzte Ausbildungen möglich. Dazu zählen RechtsanwältInnen, NotarInnen, RichterInnen, StaatsanwältInnen und JuristInnen der Finanzprokuratur, jeweils ab Ablegung der Berufsprüfung; HochschullehrerInnen aus einem juristischen Fach; WirtschaftstreuhänderInnen, UnternehmensberaterInnen und ZiviltechnikerInnen, jeweils ab Berufsprüfung; HochschullehrerInnen aus einem einschlägigen (wirtschaftlichem) Fach; PsychotherapeutInnen, klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen, jeweils ab Eintragung; Lebens- und SozialberaterInnen, jeweils mit dreijähriger Berufspraxis

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