KEPOS

Institut für Qualitätsausbildungen

 

 

Rechtliche Grundlagen & Anwendungsfelder

Rechtliche Grundlagen & Anwendungsfelder


Mediation kann generell jeder ausüben, doch ist Österreich ein Vorreiter in der gesetzlichen Verankerung von Mediation. Das Justizministerium führt eine öffentlich zugängliche Liste, in der MediatorInnen, die eine entsprechende Ausbildung nachweisen können, aufgenommen werden. Diese dürfen dann Mediationen in Zivilrechtssachen durchführen. Mediation wird in immer mehr Feldern genutzt und in immer mehr Gesetzen als Konfliktlösungsmöglichkeit ausdrücklich verankert.

Die Interessensvertretung der MediatorInnen (ÖBM) nennt folgende Bereiche für den Einsatz von Mediation:


•    Familie
•    Schule
•    Umwelt
•    Wirtschaft
•    Nachbarschaft

 

Wenn wir von KEPOS über Mediatoren oder Mediatorinnen sprechen, meinen wir damit Personen, die in der Liste des Justizministeriums als MediatorInnen in Zivilrechtssachen eingetragen sind.

Zugangsvoraussetzungen:


Das Zivilrechtsmediatorengesetz regelt Ausbildungen und Zugangsvoraussetzungen für MediatorInnen in Zivilrechtssachen:


Persönliche Voraussetzungen:


Ein/e Mediator/in in Zivilrechtssachen kann werden, wer:

 

  1. das 28. Lebensjahr vollendet hat,
  2. fachlich qualifiziert ist,
  3. vertrauenswürdig ist und
  4. eine Haftpflichtversicherung nach § 19 abgeschlossen hat.
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